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Rosegger-Museum in Krieglach

Das Landhaus wurde nach eigenen Plänen und Vorstellungen Roseggers erbaut

Der steirische Dichter und Journalist Peter Rosegger (1843-1918) ließ sich 1877 ein Landhaus in seinem Heimatort Krieglach errichten, in dem er mit seiner Familie die Sommermonate verbrachte. Im Juni 1918 starb der bereits zu Lebzeiten hochverehrte steirische Dichter in seinem Haus und fand am Krieglacher Friedhof seine letzte Ruhestätte. Anna Rosegger lebte bis zu ihrem Tod im Jahr 1932 in Krieglach.

Die Ausstellung Wem gehört der Großglockner? Rosegger zwischen Naturschutz und Fortschritt zeigt Peter Rosegger aus einem neuen Blickwinkel und lädt dazu ein, bisher weniger beachtete Aspekte des Schriftstellers, Journalisten, Dichters, Waldbauernbuben und Schneiderlehrlings kennenzulernen. Damit vollziehen wir einen längst überfälligen Schritt: weg vom Klischee des romantisch verklärten, im Winter durch den tiefen Schnee stapfenden Waldbauernbuben, hin zum kritischen, politischen und mitunter auch sich selbst inszenierenden Steirer. Seine Witwe Anna lebte bis zu ihrem Tod im Jahr 1932 in Krieglach und verschloss Roseggers Arbeits- und Sterbezimmer, um diese für die Nachwelt zu erhalten. Die Räumlichkeiten sind daher noch immer im beeindruckenden Originalzustand erhalten und zu besichtigen.

Das Studierhäusl: Sonderausstellung Franz Josef Böhm - Fotopionier des Mürztals

Das „Studierhäusl", von Peter Rosegger auch als „Almhaus“ bezeichnet, wurde 1896 im Garten seines Krieglacher Anwesens errichtet. Der vollständig aus Holz errichtete Bau diente in erster Linie der Linderung seines Asthmaleidens. Er schlief darin und nutzte es als Rückzugs- und Arbeitsort sowie als Unterkunft für Gäste. Die Ausstellung Franz Josef Böhm. Fotopionier des Mürztals im Studierstüberl zeigt das abwechslungsreiche Leben des kunst- und kulturinteressierten Freundes Peter Roseggers, vom Schauspieler zum Fotografen, Autografensammler und Museumsgründer. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die fotografische Darstellung der landschaftlichen und sozioökonomischen Veränderungen im Zuge der Industrialisierung im Mürztal gelegt. Im Jahr 1904 fotografierte Franz Josef Böhm auch die Nordischen Winterspiele in Mürzzuschlag.

Öffnungszeiten:

1. April bis 31. Oktober 2020, Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr letzter Einlass 16:30 Uhr
Zusätzliche Öffnungstage: 13. April, 1. Juni und 26. Oktober!
Aufgrund der aktuellen Lage und den Erlässen und Empfehlungen der Bundesregierung ist das Museum vorübergehend geschlossen.

Eintrittspreise:

  • Erwachsene EUR 4,50
  • SenioerInnen, Menschen mit Behinderung(en): EUR 4,00
  • SchülerInnen, Lehrlinge, Studierende unter 27 Jahren, Präsenz- und Zivildiener EUR 2,00
  • Kinder unter 6 Jahren freier Eintritt
  • Gruppen ab 12 Personen: EUR 4,00
  • Familienkarte (2 Erwachsene und Kinder unter 14 Jahren) EUR 9,00
  • Joanneumskarte freier Eintritt

Kombikarte:
Gültig für Roseggers Geburtshaus, das Rosegger-Museum Krieglach, die Roseggerausstellung in St. Kathrein am Hauenstein und für die Waldschule Alpl:

  • Erwachsene EUR 9,00
  • Kinder (6-15 Jahre) EUR 5,00
  • Gruppen ab 7 Personen EUR 8,00

Kontakt:
Rosegger-Museum Krieglach
Roseggerstraße 44, 8670 Krieglach
T. +43 3855 2375
info-rosegger(at)museum-joanneum.at
https://www.museum-joanneum.at/peter-rosegger

Rosegger-MuseumJoanneumKarlheinzWirnsberger
RoseggerLandhaus-TVSWVHarrySchiffer
Rosegger-MuseummitParkJoanneumKarlheinzWirnsberger

Kontakt

Tourismusverband
Semmering-Waldheimat-Veitsch
Wiener Straße 9, 8680 Mürzzuschlag
+43 3852 2556
urlaub(at)semmering-waldheimat-veitsch.com

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