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Der Mürzzuschlager Viktor Kaplan

Erfinder der Wasserturbine

Am 27. November 1876 erblickte Viktor Kaplan in Mürzzuschlag das Licht der Welt. Der Sohn und drittes Kind eines Eisenbahnbeamten war bereits von Kindesbeinen an technisch sehr versiert und interessiert.

In Neuberg an der Mürz besuchte Kaplan die Volksschule. Nach dem Abschluss der Matura 1895 ging es zum Studium des Maschinenbaus nach Wien an die Technische Hochschule. Bei der Leobersdorfer Maschinenfabrik erhielt der Mürzzuschlager seine erste fixe Anstellung, gefolgt von einer Konstrukteursstelle an der Technischen Hochschule Brünn (1903).

Der Großteil all seiner Erfindungen geht auf seine Zeit in Brünn zurück. Sechs Jahre später heiratete er und wurde Vater zweier Töchter. Etwa 1910 begann er mit der Arbeit an einer Wasserturbine.

1912 erfand er schließlich die Kaplan-Turbine - typisch für diese Wasserturbine sind die vier einstellbaren Laufschaufeln. 1913 stieg er zum Leiter des Instituts für Theorie und Bau von Wasserturbinen auf. Kaplan selbst soll sehr naturliebend gewesen sein. Er kaufte sich einen Landsitz am Attersee, wo er sich 1931 nach einer Erkrankung in seine Pension zurückzog. Ein Schlaganfall beendete das erfinderische Leben Kaplans am 23. August 1934.

Am 25. Oktober 2017 wurde zu Ehren und im Gedenken an Viktor Kaplan in Mürzzuschlag ein Denkmal errichtet. Der „Viktor-Kaplan-Kreisverkehr" in der Mariazeller Straße / Frachtenstraße wurde im Rahmen eines feierlichen Festaktes eröffnet. Die Kombination einer historischen Turbine im Zentrum des Kreisverkehrs in der Mariazeller Straße und einer Kaplanbüste gegenüber wird von beleuchteten Edelstahlblechen, die fließendes Wasser symbolisieren, umspült.

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