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Faschingskrapfen mit Marillenmarmelade

Krapfen sind Teigwaren aus Germteig, die klassisch mit Marillenmarmelade gefüllt und mit Staubzucker bestreut werden. Neben der klassischen Variante gibt es auch Krapfen mit Vanillefüllung oder Schokoladenglasur. Krapfen werden vor allem zum Fasching gegessen, woher auch der Name Faschingskrapfen stammt. Krapfen aus Germteig sind übrigens nicht zu verwechseln mit Krapfen aus Brand- oder Biskuitteig (z. B. Punschkrapfen). Erstere werden in Öl gebacken, letztere im Ofen. Schon gewusst? Im 19. Jahrhundert galt das Zerbrechen und Teilen von Krapfen als Verlobung. Für das Rezept von Astrid und Andreas Krainer vom Hotel-Restaurant Krainer benötigt man folgende Zutaten:

  • 1 kg Mehl
  • 80 g Frischgerm
  • 400 ml lauwarme Milch
  • 120 g Kristallzucker
  • 30 g Vanillezucker
  • 8 Eidotter
  • 10 g Salz
  • Schale einer Zitrone
  • 50 g Rum (38 %)
  • 120 g flüssige Butter
  • Marillenmarmelade

Am Anfang wird das Dampfl, also der Vorteig, zubereitet. Dabei werden 50 ml lauwarme Milch, ein Esslöffel Zucker, zwei Esslöffel Mehl und Germ miteinander vermischt. Das Dampfl wird mit Mehl bestaubt und abgedeckt eine viertel Stunde stehen gelassen.

Währenddessen Zucker, Vanillezucker, Salz, Zitronenschalte und die Dotter mit einem Schneebesen verrühren, danach den Rum sowie die restliche warme Milch untermischen. Jetzt wird zum Dampfl das restliche Mehl hinzugefügt, sowie die eben angerührte Masse und die Butter. Die Masse wird so lange geknetet, bis ein Teig entsteht. Teig eine halbe Stunde ruhen lassen, bevor er noch einmal durchgeknetet und in Stücke à 80 g zerteilt wird. Die Stücke werden zu Kugeln geformt, auf einem bemehlten Tuch platziert und mit einem weiteren Tuch abgedeckt. Den Ofen auf 45° C einstellen und die Kugeln eine halbe bis dreiviertel Stunde lang im Ofen gehen lassen. Die Kugeln sollten danach doppelt so groß sein als zuvor.

Einen Topf oder Pfanne 5 Zentimeter hoch mit Pflanzenöl befüllen. Verwendet man eine Pfanne sollte man darauf achten, dass diese tief genug ist. Das Öl wird auf 150° C erhitzt. Ist das Öl schön heiß, werden die Teigkugeln hineingelegt und zugedeckt so lange gebacken, bis sie eine goldbraune Farbe angenommen haben. Die Krapfen von beiden Seiten backen, dann auf einem Gitter oder Küchenpapier abtropfen lassen. Die noch lauwarmen Krapfen werden mit Marillenmarmelade befüllt.

Für die perfekten Faschingskrapfen geben Astrid und Andreas Krainer noch folgende vier Tipps:

  1. In einer warmen Küche ohne Zugluft arbeiten und den Teig etwas weicher halten.
  2. Das Fett nicht zu heiß erhitzen.
  3. Die erste Seite der Krapfen zugedeckt backen lassen, die zweite Seite ohne Abdeckung.
  4. Die Krapfen auf beiden Seiten zirka eine Minute nachbacken, damit die Form besser erhalten bleibt.

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urlaub(at)semmering-waldheimat-veitsch.com

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